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Die Jagd nach dem goldenen Einhorn

Teil Vier:

Die Tür öffnete sich und mir fiel ein Stein vom Herzen. "Hetrack! Schön dich zu sehen." "Ganz meinerseits. Was führt dich in diese Gegend?" "Meine beiden Begleiter hier brauchen etwas Hilfe und da bist du mir in den Sinn gekommen." "Kommt rein und erzählt mir euer Problem. Drokar und ich können euch sicher helfen." Hetrack spielte seine Rolle mehr als gut. Wir erzählten ihm was los war, obwohl er ja schon alles aus meiner Nachricht erfahren hatte, aber ich hatte ihm nichts über das Geheimnis von Milrah erzählt. "Und darum brauchen wir Eure Hilfe." beendete Milrah ihren Satz und mein Vertrauter setzte sich ein nachdenkliche Miene auf, so daß es aussah als ob er es sich überlegen würde. Obwohl es schon von Anfang an klar war, daß wir ihnen helfen. "Na gut, ich gehe mit euch." Die beiden waren begeistert über seine Entscheidung, doch mir fiel da etwas ein. "Ich hoffe du nimmst nicht wieder deine Stute mit. Kalif spielt jedes Mal verrückt und deine Stute kommt immer trächtig zurück. Vor allem brauchen wir noch zwei weitere Pferde für die beiden." "Gut, das dürfte kein Problem werden. Ihr könnt euch vorher anschauen welche Pferde ihr wollt, aber zuerst muss ich mit Drokar unter vier Augen sprechen."

Hetrack hatte dies mit einem beunruhigendem Unterton gesagt und das gefiel mir gar nicht. "Ich komme gleich wieder." Sagte ich zu den beiden anderen und folgte meinem Freund in ein anderes Zimmer. "OK, was ist los?" "Wir haben ein Problem Drokar." "Was für ein Problem?" "Unsere Feinde haben den Planeten Montare entdeckt und zerstört." "Nein, das ist unmöglich. Wie konnten sie ihn finden, wir hatten ihn doch getarnt. Was ist mit dem Volk was dort lebte?" "Wir konnten sie noch retten, aber die Transporter wären fast zerstört worden, wenn die Koron sie nicht gerettet hätte. Sie hat durch den Kampf schwere Schäden erlitten und wir wissen nicht was wir noch tun sollen. Kasjupaija möchte dich sprechen, sie ist mit der Dragon in einer Umlaufbahn." Wenn meine Frau hier war, hieß das nichts gutes. Sie war genauso ein Kämpfer wie ich und wenn sie sich mit ihrem Schiff von der Front zurück zog, war das mehr als beunruhigend. "Bevor ich es vergesse Phönix steht getarnt hinterm Haus." Das wiederum war eine gute Nachricht für mich.

Ich ging zur Hintertür hinaus und stand vor einer freien Fläche. Jeder andere der diesen Platz betreten hätte, würde niemals ahnen, daß vor ihm der beste Jäger aller Zeiten stand. Auch wenn sie getarnt war konnte ich sie sehen. "Phönix." Phönix öffnete ihre Kanzel und senkte das Cockpit herab. Ich stieg ein und sie schloss die Kanzel wieder. "Wie geht es dir?" "Soweit gut. Hetrack hat dir erzählt was los ist?" "Ja, das hat er. Es sind beunruhigende Nachrichten. Verbinde mich mit Kasjupaija." Es dauerte nicht lange und vor meinen Augen erschien das Bild meiner Frau. "Drokar! Gut, daß du dich meldest, wenn auch aus einem unguten Grund." "Wie haben sie den Planeten entdeckt und wie hoch ist der Verlust?" "Wir wissen es nicht so genau, vielleicht haben sie den Planeten durch Zufall entdeckt und die Verluste sind zum Glück gering." "Was ist mit dem Projekt" "Wir konnten es retten und es umkreist jetzt die Erde. Das Schiff entwickelt sich schneller als erwartet, doch es wird immer noch fasst Tausend Jahre dauern bis es ausgewachsen ist. Wer weis was bis dahin noch alles passiert ist. Vielleicht haben sie bis dahin die Erde gefunden." "Das darf nicht passieren, da sie unsere letzte Hoffnung ist. Versucht was ihr könnt, ich werde auf diesem Planeten eine Lösung suchen. Wir sehen uns." "Bis bald." Ich unterbrach die Verbindung. "Was meinst du Phönix, wird die Titanenlord groß und stark genug werden?" "Sie wird es. Da sie auch mein Blut in sich trägt, bin ich mir mehr als sicher." Phönix und alle anderen Schiffe waren organisch und dieses Schiff, in das wir unsere Hoffnung setzten, war eine Verbindung aus ihnen allen. "Flieg zur Atar zurück. Ich werde dich rufen, falls ich dich brauche." Phönix öffnete die Kanzel, ich stieg aus und entfernte mich. Die Kanzel schloss sich wieder und das Cockpit glitt in seine normale Position. Dann startete sie die Triebwerke und hob ab. Man sah nur noch einen Blitz und hörte ein brüllen, wie von einem Drachen. Was mehr als typisch war bei unseren Schiffen.

Ich ging ins Haus zurück und sah Hetrack an. "Machen wir uns auf den Weg." waren meine einzigen Worte an ihn. Ich betrat den anderen Raum und sah das Milrah und Barroc an einem der Fenster standen. "War das eben ein Drache?" fragte mich Milrah, doch ich schüttelte den Kopf. "Ich weiß nicht was es war, aber es war kein Drache. Kein Grund zur Beunruhigung." Ich sah Barroc an und er nickte mir zustimmend zu. "Wir sollten uns jetzt auf den Weg machen." Ich ging nach draußen und die anderen folgten mir. Neben dem Haus war eine riesige Weide auf der mehrere Pferde standen. "Sucht euch zwei Pferde aus und keine Angst Milrah. Es geht ihnen genauso gut wie Kalif." Als die beiden sich endlich ihre Pferde ausgesucht und wir alle bepackt hatten, ritten wir gen Süden, auf die Burg von Jursa zu.

©Shaklan e Maistro

3 Geschichten - Spannende Kurzgeschichten von und für Groß und Klein. 5